Internationalisierung

Was bedeutet Internationalisierung in der deutschen Wissenschaftslandschaft und wie sehen ihre Auswirkungen auf diese aus?

Das Foto zeigt viele Menschen, die durch einen Flughafen gehen. Dabei gehen sie durch einen Gang mit einer langen Glaswand. Im Hintergrund kann man ein Flugzeug sehen.
Foto: Rob Wilson

Was bedeutet Internationalisierung in der deutschen Wissenschaftslandschaft? Welche Auswirkungen hat Internationalisierung auf Forschungsinteressen, Themenwahl, Wissenschaftssprache, Veröffentlichungsverhalten, Doktorandenbetreuung, das Verhältnis zwischen Universitäten und Forschungsinstituten, Karrieremuster und nicht zuletzt auf den Erkenntnisprozess selbst? Wie äußern sich diese Veränderungen in den unterschiedlichen Disziplinen der Natur- Sozial- und Geisteswissenschaften?

Die AG Internationalisierung möchte diesen Fragen auf den Grund gehen und dabei nicht nur die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen institutioneller Reformen diskutieren, sondern vor allem hinterfragen, inwiefern Internationalisierung Denken und Erkenntnis in den Wissenschaften beeinflusst.

2021: Podcast „Buchkulturen“

Buchkulturen zum Nachhören: Im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2019 organisierte die AG Internationalisierung die Podiumsdiskussion „Buchkulturen“. In der Reihe Forschungsquartett auf der Podcast-Plattform detektor.fm erschien der erste Teil dieser Diskussion am 2.9.2021 als Podcast. Die zweite Folge wurde am 7.10.2021 veröffentlicht und widmete sich dem Thema Subventionierungen. Der dritte und letzte Teil zum Thema „Homogenisierung des Wissenschaftsbetriebs“ folgte am 4.11.2021.

Foto: Ferdous Hasan von Pexels

Im Rahmen der Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse 2019 sprachen Jan Hennings (CEU Wien) und Sebastian Matzner (King’s College London) mit Michael Hagner (ETH Zürich), Miloš Vec (Universität Wien) und Glenn Most (Scuola Normale Superiore di Pisa/University of Chicago) über die Internationalisierung im Wissenschaftssystem und deren Auswirkung auf Prozess und Akteur*innen des wissenschaftlichen Publizierens.

2019: Diskussion Auf Der Leipziger Buchmesse

Im Rahmen der AG Internationalisierung organisierten Jan Hennings und Sebastian Matzner eine Podiumsdiskussion zum Thema „Buchkulturen“. Gemeinsam mit den Gästen Michael Hagner (Professur für Wissenschaftsforschung, ETH Zürich), Miloš Vec (Professor für europäische Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen) und Glenn Most (Professor für Griechische Philologie an der Scuola Normale Superiore di Pisa, Visiting Professor am Committee on Social Thought an der University of Chicago und External Scientific Member des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin) diskutierten sie unter anderem, inwieweit die Globalisierung von Angebot und Sichtbarkeit wissenschaftlicher Verlage Veränderungen in den Wissenschaften bewirkt.

Foto von der Leipziger Buchmesse, auf dem fünf Personen an einer Podiumsdiskussion teilnehmen und eine Person ins Mikrofon spricht.

Jan Hennings (1. v.l.) und Sebastian Matzner (ganz rechts) im Gespräch mit Michael Hagner (2.v.l.), Miloš Vec (Mitte) und Glenn Most (2.v.r.). Bild: Die Junge Akademie

Sprecher*innen

beteiligte Mitglieder

beteiligte Alumni / Alumnae

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