Lara Keuck

Geschichte und Philosophie der Biomedizin
Jahrgang 2020

Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

Boltzmannstraße 22
14195 Berlin

Porträt von Lara Keuck
Foto: Peter Himsel

Forschungsgebiete

  • Geschichte und Philosophie medizinischer Wissenschaften

  • Grenzziehungen in Krankheitsklassifikationen

  • Historische Epistemologie von Unsicherheit und Validität biomedizinischer Modelle

Vita

  • Seit 2021
    Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

  • 2015-2021
    Nachwuchsgruppenleiterin am Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert vom Branco Weiss Fellowship der ETH Zürich

  • 2013-2015
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

  • 2012-2013
    Post-Doktorandin am Institut für Philosophie, Humboldt-Universität zu Berlin

  • 2012
    Preis für Philosophie in der Psychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde

  • 2012
    Promotion in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Dr. rer. physiol.) im Rahmen eines deutsch-französischen Doktorandenkollegs mit der École normale supérieure, Paris

  • 2011
    Young Researcher, 61. Lindauer Nobelpreisträgertagung, nominiert und gesponsert von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

  • 2011
    Forschungsaufenthalt am Département de Philosophie, École normale supérieure, Paris, gefördert von der deutsch-französischen Hochschule

  • 2008-2012
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • 2003-2008
    Studium der Molekularen Biomedizin (Dipl.-MolBioMed) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes

  • 2006-2007
    Fellow des Studienkollegs zu Berlin, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Publikationen

  • Hendriksen, Marieke, Christian Joas, Lara K. Keuck, Dominik Knaupp, Fabian Krämer, and Kärin Nickelsen (2022):

    Editorial.

    Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 45 (1–2): 7–9. doi.org/10.1002/bewi.202280105.

  • Keuck, Lara K., and Katrin von Lehmann (2021):

    ‘Ich kann es nicht denken, ich muss es tun’: Entwicklung künstlerischer Praxis im Austausch mit der Wissenschaftsgeschichte, ein Gespräch.

    In R. Schrohe (Ed.), Lehmann, Katrin von: Textura performativa 5 (pp. 25-29). Berlin: Distanz Verlag.

  • Keuck, Lara K. (2020):

    A Window to Act? Revisiting the Conceptual Foundations of Alzheimer’s Disease in Dementia Prevention.

    In A. Leibing, & S. Schicktanz (Eds.), Preventing Old Age and Decline? Critical Observations on Aging and Dementia (pp. 19-39). New York: Berghahn Books.

  • Keuck, L. K., & Freeborn, A. (2020):

    The Limits of Biomarkers. Contemporary Re-Phrasings of Canguilhem.

    In P.-O. Méthot (Ed.), Vital Norms: Canguilhem's "The Normal and the Pathological" in the Twenty-First Century (pp. 346-367). Paris: Hermann.

  • Keuck, L. K. (2019):

    DSM und ICD oder die Schwierigkeit, Psychosomatisches zu klassifizieren.

    In A. Geisthövel, & B. Hitzer (Eds.), Auf der Suche nach einer anderen Medizin: Psychosomatik im 20. Jahrhundert (pp. 448-463). Berlin: Suhrkamp.

  • Keuck, L. K., Rekowski, S., & Heesen, A. t. (2018):

    Angewandte Geschichtswissenschaft oder Historisierung der Anwendung: Für eine Wissenschaftsgeschichte der Oral History.

    BIOS: Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 31(1), 35-44. doi:10.3224/bios.v31i1.04.

  • Keuck, L. K. (2018):

    History as a Biomedical Matter: Recent Reassessments of the First Cases of Alzheimer’s Disease

    History and Philosophy of the Life Sciences, 40(1, Article 10): 10. doi:10.1007/s40656-017-0177-7.

Aktivitäten

    • Workshop „Mentale Bilder im Mittelalter und Neuroscience – Neue Perspektiven“

      Im Rahmen des Projekts „Traumgeschichte(n)“ organisiert die Mediävistin Racha Kirakosian (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Hamburg Institute for Advanced Study) einen internen Workshop zum Thema „Mentale Bilder im Mittelalter und Neuroscience – Neue Perspektiven“.

      Themen:

      eventBeginsOn
      23.06.22

      Veranstaltungszugang: Intern

      Hamburg Institute for Advanced Study

    • Rollenwechsel

      Wir alle wechseln in unterschiedlichen Lebenssituationen die Rollen. In der Wissenschaft ist das nicht anders, wie in Bezug auf die Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Beispiel als Kommunikatoren und Beratenden von Politik die Covid19-Situation besonders deutlich zeigt. Aber auch als Gegenstand von Wissenschaft sind Rollenwechsel allgegenwärtig. Ausgabe 27 des JAM nähert sich dem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

      Themen:

      Astrid Eichhorn, Michael Saliba, Erik Schilling

      Berlin 2020

      Grafik mit farbigen Streifen und dem Schriftzug "Rollenwechsel"