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Workshop „Mentale Bilder im Mittelalter und Neuroscience – Neue Perspektiven“

Veranstaltung

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23.06.22

Hamburg Institute for Advanced Study

Veranstaltungszugang: Intern

Im Rahmen des Projekts „Traumgeschichte(n)“ organisiert die Mediävistin Racha Kirakosian (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Hamburg Institute for Advanced Study) einen internen Workshop zum Thema „Mentale Bilder im Mittelalter und Neuroscience – Neue Perspektiven“.

Die Fähigkeit, Bilder vor „dem inneren Auge“ zu sehen, wurde im Mittelalter in scholastischen Schriften theoretisch diskutiert sowie in literarischen Texten kritisch dargestellt. Mentale Bilder wie z.B. Visionen, Tagträume und Schlafträume spielten bei epistemologischen Prozessen, religiösen Erfahrungen und künstlerischen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle für die Frage der Wahrheitsfindung und -repräsentation. Trotz ihrer Bedeutung für das historische Verständnis vom menschlichen Hirn bleiben aber mittelalterliche Konzepte des „inneren Sehens“ untererforscht. Können aktuelle Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften helfen, die mittelalterlichen Quellen neu zu erschließen? Und können im Umkehrschluss Ideen aus dem Mittelalter inspirierend wirken für innovative Experimente im neuropsychologischen Bereich? Der Hamburger Workshop widmet sich diesen Fragen, indem Wissenschaftler*innen aus den betroffenen Bereichen zur interdisziplinären Diskussion zusammenkommen.

beteiligte Mitglieder

beteiligte Alumni / Alumnae

Weitere Veranstaltungen

    • Asymmetrie und Reziprozität in der Moralphilosophie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Emmanuel Levinas ist in der Philosophie bekannt dafür, dass er die Moral ausgehend von der Begegnung mit dem anderen Menschen als asymmetrisches Verhältnis beschreibt. In ihrem Vortrag wird Eva Buddeberg zeigen, warum Levinas die Grunderfahrung der Moral überhaupt als asymmetrisch kennzeichnet, bevor sie dann erläutern wird, warum die hier festgestellte Asymmetrie nicht der Forderung nach Gleichheit bzw. Reziprozität entgegensteht, sondern auf einer anderen Ebene zu verorten ist.

      Themen:

      eventBeginsOn
      30.01.23
      eventEndsOn
      30.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

      eventBeginsOn
      06.02.23
      eventEndsOn
      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Künstler*innengespräch A/Symmetrie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Wie können künstlerische Werke neue Perspektiven auf A/Symmetrie denk- bzw. erlebbar machen? Im Künstler*innengespräch spricht Nausikaä El-Mecky mit den beiden Künstler*innen Rona Kobel und Florian Egermann über ihre Werke zu A/Symmetrie.

      Themen:

      eventBeginsOn
      13.02.23
      eventEndsOn
      13.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30