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„Bestes Forschungsumfeld 2026“: 15 Teams auf der Shortlist
Pressemitteilung

Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung würdigen zum zweiten Mal vorbildliche Forschungsumfelder. An fünf von 15 Teams wurde am 27. Juni ein Preisgeld verlost.
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Ein gutes Forschungsumfeld ist entscheidend für erfolgreiche Wissenschaft. Um sichtbar zu machen, wie Teams faire, inspirierende und leistungsfördernde Bedingungen gestalten, vergeben Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung den Preis „Bestes Forschungsumfeld“ zum zweiten Mal.
Für die diesjährige Auszeichnung wurden 15 Teams aus unterschiedlichen Disziplinen auf die Shortlist gewählt. Sie stehen für eine Forschungskultur, die wissenschaftliche Qualität mit wertschätzender Zusammenarbeit, offener Kommunikation und verlässlicher Unterstützung verbindet. Fünf Teams erhielten am 27. Juni beim jährlichen Fest der Jungen Akademie ein Preisgeld von je 10.000 Euro. Da alle 15 Teams in gleicher Weise preiswürdig sind, wurde das Preisgeld verlost. Vertreter*innen aller Teams reisten nach Berlin, um an der Verlosung teilzunehmen und ihr Netzwerk zu erweitern.
„Die Teams auf der Shortlist zeigen eindrucksvoll, dass gute Forschungsumfelder kein Zufall sind, sondern das Ergebnis bewusster Gestaltung. Sie schaffen Bedingungen, unter denen wissenschaftliche Exzellenz ebenso möglich wird wie gegenseitige Unterstützung, Orientierung und Entwicklung“, so Hani Harb, Mitglied des Präsidiums der Jungen Akademie und Infektionsimmunologe am Universitätsklinikum Dresden.
„Exzellente Forschung entsteht nicht allein aus individuellen Leistungen, sondern dort, wo Menschen gemeinsam ein Umfeld schaffen, das Offenheit, Kreativität und Entwicklung ermöglicht. Die Shortlist der zweiten Wettbewerbsrunde verdeutlicht auf besondere Weise, wie vielfältig solche Forschungsumfelder heute aussehen können“, betont Georg Schütte, Vorstand der VolkswagenStiftung.
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Diese 15 Teams tragen die Auszeichnung „Bestes Forschungsumfeld 2026“. Den ersten fünf Teams wurde ein Preisgeld von je 10.000 Euro zugelost:
Bei der Auswahl der Teams für die Shortlist würdigte das Gremium unter anderem ein klares Selbstverständnis, transparente Zuständigkeiten und Kommunikationswege, eine offene Fehlerkultur sowie verlässliche Unterstützungsstrukturen. Aus über 170 Bewerbungen wählte die Jury 15 Teams auf die Shortlist – eine Auswahl, die nicht leichtfiel. Die zweite Wettbewerbsrunde zeigte erneut, dass auch über die Shortlist hinaus zahlreiche Forschungsumfelder hervorragende Strukturen bieten.
Informationen zum Preis, zu den Auswahlkriterien und Förderbedingungen
Hintergrundinformation
Die Junge Akademie ist die weltweit erste Akademie für Wissenschaftler*innen im frühen und mittleren Karrierestadium und hat sich in den fast 25 Jahren ihres Bestehens zu einer wichtigen Stimme im deutschen Wissenschaftssystem entwickelt. Die VolkswagenStiftung war bis 2005 mit finanzieller Unterstützung an der Etablierung der Jungen Akademie beteiligt. Mit ihrem Profilbereich „Wissen über Wissen“ öffnet die VolkswagenStiftung Reflexionsräume und unterstützt strukturelle Veränderungen des Wissenschaftssystems. Ein thematischer Fokus liegt auf der Vielfalt von Wissenschaftskultur(en).
Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als weltweit erste Akademie für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder stammen aus allen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus dem künstlerischen Bereich – sie loten Potenzial und Grenzen interdisziplinärer Arbeit in immer neuen Projekten aus, wollen Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch miteinander und neue Impulse in die wissenschaftspolitische Diskussion bringen. Die Junge Akademie wird gemeinsam von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina getragen. Sitz der Geschäftsstelle ist Berlin.
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Die Junge Akademie
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Tel.: +49 30-241899-106
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