Abteilung Public Mental Health

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)

Gruppe von 19 Erwachsenen, die auf einem grauen gepflasterten Gehweg vor grünen, belaubten Bäumen stehen. Sie tragen legere Sommerkleidung - Jeans, Hosen, kurz- und langärmelige Oberteile - und stehen in zwei etwa gleich großen Reihen vor der Kamera.
Foto: Anna Kessler, 2025

Die Abteilung für Public Mental Health überträgt Erkenntnisse aus der sozialen Epidemiologie in innovative Ansätze der psychischen Gesundheitsversorgung, von Prävention bis psychiatrischer Behandlung. Mit Smartphone-Apps und Sensoren entwickeln die Wissenschaftler*innen digitale Interventionen, die Menschen im Alltag erreichen. Geleitet von Werten wie Kooperation, Wertschätzung und Exzellenz wird jedes Teammitglied individuell gefördert. Eingebettet in das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), das Deutsche Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG) und die Universität Heidelberg gehen exzellente Wissenschaft und Personalentwicklung Hand in Hand.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Strukturiert und unterstützend
    Klare Aufgabenverteilung, Buddysystem, Abteilungswiki und regelmäßige Supervision geben Orientierung und fördern Entwicklung von Anfang an.

  • Individuelle Entwicklung mit Perspektive
    Eigene Ideen, Grant Writing, erste Schritte in Lehre und Supervision sowie der Aufbau eigener Schwerpunkte werden aktiv unterstützt – innerhalb und außerhalb der Wissenschaft.

  • Raum für wissenschaftlichen Fortschritt
    Ein fester Wochentag für Analysen und Manuskripte, Lab Meetings, Journal Clubs und Schreibwochen schaffen verlässliche Zeit für Forschung.

  • Offen, kollaborativ und lernorientiert
    Flache Hierarchien, Open-Door-Policy, Teambuilding-Tage, regelmäßiges Feedback und eine gelebte Fehlerkultur stärken Zusammenarbeit und Innovation.

  • Vernetzt und gesellschaftlich relevant
    Durch internationale Kooperationen ( z. B. King's College London und Maastricht University) aber auch die Zusammenarbeit mit lokalen Communities entstehen starke Entwicklungsräume mit hoher Praxisrelevanz.

Beispiele

  • mehrtägige Retreats
    Einerseits werden inhaltliche Schwerpunktthemen behandelt, die entlang geteilter wissenschaftlicher Ziele der Abteilung bestimmt werden (z. B. Weiterentwicklung der digitalen Interventionen). Andererseits befassen sich die Teilnehmenden gezielt mit der Optimierung interner Prozesse und Abläufe, indem Probleme identifiziert und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden (z. B. Flaggensystem für Verzögerungen im Zeitplan). Den Abschluss der Retreats bilden gemeinsame Momente beim Grillen, Gruppenspiele und Wandern, mit Raum für informellen Austausch und Teamgefühl abseits des Arbeitsalltags.

  • Teilnahme und Co-Creation
    Betroffene sind eingeladen, an Forschungsumfragen mitzuarbeiten. Kollaboration mit externen Stakeholder*innen werden aufgebaut (Hackathon, lokale Communities). So entstehen nachhaltige und praxisnahe Projekte in der Lebenswirklichkeit der Betroffenen.

Contact persons

Adresse

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI)
J 5
68161 Mannheim