Projekt „Empirische Genderlinguistik“

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

Selfie von acht Erwachsenen auf einer schmalen Indoor-Bowlingbahn mit grünem Boden, gelben Rinnen und Pins am anderen Ende. Im Vordergrund hält ein bärtiger Mann mit Brille die Kamera. Hinter ihm stehen oder knien sieben leger gekleidete Personen in zwei Reihen, von denen zwei eine Hand erhoben haben.
Foto: privat (Louis Cotgrove)

Das Forschungsumfeld bringt korpusbasierte und quantitative Ansätze in die Genderlinguistik ein: Die Mitglieder analysieren den Zusammenhang von Sprache und Geschlecht an großen Sammlungen authentischer Texte – etwa aus Zeitungen. Dazu führen sie empirisch fundierte Studien durch, die zu einer Versachlichung polarisierter Debatten beitragen. Die Ergebnisse vermitteln die Beteiligten in der Lehre sowie an die Öffentlichkeit. Das Forschungsumfeld ist geprägt von strukturierter Nachwuchsförderung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einer Kultur des kritischen Austauschs, der Eigeninitiative und kollegialer Unterstützung.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Starke Förderung wissenschaftlicher Entwicklung
    Promotionen, Publikationen und individuelle Forschungsvorhaben werden eng begleitet und zugleich mit viel Eigenständigkeit ermöglicht.

  • International vernetzt und sichtbar
    Mitarbeitende sind früh in internationale Publikationsprozesse, Konferenzen, Summer Schools und Auslandsaufenthalte eingebunden.

  • Mentoring und Weiterbildung mit Perspektive
    Mentoring-Programme, methodische Schulungen und gezielte Karriereförderung unterstützen den wissenschaftlichen Aufstieg.

  • Offene Betreuungs- und Feedbackkultur
    Wöchentliche Austauschrunden, Lesegruppen und der enge Dialog mit der Projektleitung schaffen ein produktives, unterstützendes Umfeld.

  • Raum für Eigeninitiative und Netzwerke
    Eigene Ideen, wissenschaftskommunikative Formate und bottom-up aufgebaute Nachwuchsnetzwerke werden aktiv gefördert.

Beispiele

  • Drittmittelprojekt GENELLI
    Diese fachübergreifende Kooperation fördert das interdisziplinäre Wissen und Forschen aller Projektmitarbeiter*innen. Dadurch entstehen weit verzweigte Netzwerke über die germanistische Linguistik hinaus (z. B. DIW Berlin, Kognitionswissenschaft Universität Freiburg). Dies eröffnet vielfältige wissenschaftliche Einblicke sowie besonders fruchtbare Perspektiven hinsichtlich möglicher Karrierewege.

  • hauseigenes Mentoring-Programm
    Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase werden bereits im Masterstudium aktiv an die Genderlinguistik gebunden und gefördert, was zu Publikationen, Vorträgen sowie Projekt- und Abschlussarbeiten in diesem Themenfeld geführt hat. Auch können früh Betreuungserfahrungen gesammelt werden, ohne bereits vollständige Masterarbeiten übernehmen zu müssen. Auf diese Weise entsteht ein fruchtbarer Austausch zwischen unterschiedlichen Karrierestufen und das Forschungsumfeld wächst kontinuierlich enger zusammen.

Ansprechpersonen

  • Samira Ochs, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), ochs@ids-mannheim.de

  • Sara Corain, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), corain@ids-mannheim.de

Adresse

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
R5 6-13
68161 Mannheim