Arbeitsgruppe Mind-Body-Emotion

Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissen­­schaften

Eine Gruppe von fünfzehn Erwachsenen steht auf einem mit Steinen gepflasterten Weg vor einem großen Baum und einem mit Moos bewachsenen Gebäude mit Schrägdach. die Personen tragen legere Jacken und Mäntel. Vorne rechts sitzt ein braun-schwarzer Hund. In der Nähe befinden sich Gras, Stühle und Tische im Freien.
Foto: Mind-Body-Emotion group

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Mind-Body-Emotion untersuchen das Zusammenspiel von Körper, Gehirn und Psyche – insbesondere wie körperliche Rhythmen wie Herzschlag und Atmung Wahrnehmung und Emotionen prägen. Um diese komplexe Interaktion zu erforschen, kombinieren die Forschenden vielfältige Methoden – von psychophysiologischen Laborexperimenten über Virtual Reality bis hin zu Messungen im Alltag. Die Gruppe bietet den Freiraum und ein kollegiales Umfeld, um gemeinsam zu wachsen, Fähigkeiten weiterzuentwickeln, konstruktiv zu diskutieren und Erkenntnisse innerhalb und außerhalb der Gruppe zu teilen.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Strukturell verankerte Zusammenarbeit
    Ein gemeinsam entwickeltes „Living Lab“-Handbuch hält Werte, Rollen und Arbeitsweisen fest und schafft Orientierung über alle Forschungsphasen hinweg.

  • Offen, reproduzierbar und methodisch innovativ
    Open Science sowie der Austausch von Code, Daten und Dokumentation sind gelebter Standard.

  • Lernen voneinander, Entwicklung miteinander
    Gemeinsame Infrastrukturen, eine kuratierte Ressourcendatenbank und bottom-up-Interessengruppen fördern Einarbeitung, Methodenentwicklung und Wissensaustausch.

  • Klare Betreuung, echte Unterstützung
    Wöchentliche Einzelgespräche, regelmäßige Feedbackprozesse und ein starker Fokus auf Wohlbefinden schaffen ein verlässliches und nachhaltiges Arbeitsumfeld.

  • Forschung mit Wirkung nach innen und außen
    Das Engagement in Wissenschaftskommunikation, Open-Source-Initiativen, Fachgesellschaften und Workshops zur Weiterentwicklung akademischer Kultur stärken Führungskompetenz und erweitern das Netzwerk der Teammitglieder.

Beispiele

  • Special Interest Groups (SIGs)
    Diese fördern den kooperativen, basisorientierten Austausch von Kompetenzen und Wissen: Eine methodische SIG („Brain-Body Analysis SIG“) konsolidiert und standardisiert Arbeitsabläufe für die Analyse peripherer physiologischer Signale, während konzeptionelle SIGs (z. B. „CSIG Reality+“ für VR-bezogene Konzepte und „CSIG Affect“ für emotionsbezogene Konzepte) einen Konsens innerhalb der Gruppe hinsichtlich Terminologie und Theorie schaffen.

  • CRON-Jobs (Casual Reoccurring Organisational Non-scientific)
    Ein System, das die Verantwortung für wiederkehrende, nicht-wissenschaftliche Aufgaben wie Veranstaltungsplanung, Büroreinigung oder Laborinventur rotieren lässt und so sowohl administrative Pflichten als auch Möglichkeiten zum Aufbau des Lebenslaufs fair auf die Labormitglieder verteilt – ohne Konkurrenz oder Mikromanagement.

Zusammen fördern SIGs und CRON-Jobs das gegenseitige Lernen, geteilte Verantwortung und eine unterstützende, von unten nach oben gerichtete Forschungskultur.

Ansprechpersonen

  • Dr. Michael Gaebler, Gruppenleiter, Mind-Body-Emotion Group, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, gaebler@cbs.mpg.de

  • Marta Gerosa, Doktorandin, Mind-Body-Emotion Group, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, gerosa@cbs.mpg.de

  • Alexandros Kastrinogiannis, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Mind-Body-Emotion Group, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, kastrino@cbs.mpg.de

Adresse

Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften
Abteilung Neurologie
Stephanstraße 1A
04103 Leipzig