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Institute for Planetary Health Behaviour
Universität Erfurt

Das Institute for Planetary Health Behaviour (Institut für klimagesundes Verhalten) erforscht, wie Menschen gesundheits- und klimaschonend handeln und wie sich Verhalten durch Kommunikation, Politik und Interventionen verändern lässt. Auszeichnungswürdig ist die Verbindung von klarer Mission, interdisziplinärer Forschung (8 Professuren, 41 Mitglieder) und gezieltem Transfer. Interdisziplinäre Teams, Dialogformate und internationale Netzwerke fördern Kooperation, Praxisbezug und die frühe Einbindung von Nachwuchswissenschaftler*innen. Der Beirat würdigt besonders die Verbindung von Forschung und praxisrelevantem Transfer.
Stärken des Forschungsumfeldes
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Interdisziplinär und karriereübergreifend vernetzt
Das IPB schafft Räume für Austausch, Zusammenarbeit und Sichtbarkeit über Professuren, Fakultäten und Karrierephasen hinweg. -
Frühes Feedback, starke Lernkultur
Professurübergreifende Projekttreffen mit „early sharing“ fördern methodische Qualität, Publikationsstrategien und einen konstruktiven Umgang mit Fehlern. -
Förderung neuer Ideen und Kooperationen
Grants und Seed-Mittel für gemischte Teams ermöglichen Pilotprojekte und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Anfang an. -
Mentoring und internationale Impulse
Fellowship-Programme, Workshops und Retreats stärken wissenschaftliche Identität, Netzwerkbildung und persönliche Entwicklung. -
Wissenschaftskommunikation mit gesellschaftlicher Reichweite
Formate wie „Climate Connect“ und „Journalists in Residence“ fördern Transferkompetenz und eröffnen Entwicklungsmöglichkeiten auch außerhalb der Wissenschaft.
Beispiele
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Journalists-in-Residence-Fellowships
Wissenschaftsjournalist*innen arbeiten für mehrere Wochen bis Monate eng im IPB mit, erhalten direkten Einblick in laufende Forschung zu Planetary-Health-Themen und bringen zugleich ihre Expertise ein – etwa beim verständlichen Schreiben, Pitchen und beim kritischen Blick auf Medienlogiken. So entsteht Wissenschaftskommunikation nicht „nachgelagert“, sondern gemeinsam mit der Forschung. -
Pasteur’s Cube als Science-to-Society-Infrastruktur
Aufbauend auf Pasteur’s Quadrant (Verbindung von Grundlagenforschung, „understand“, und praktischer Anwendbarkeit, “use“) ergänzt das IPB die Dimension „engage“ – also systematische Stakeholder-Einbindung über partizipative Formate wie Crowdsourcing und Co-Creation. Dazu kommen u. a. eine Embedded-Scientist-Initiative (Praxiserfahrung in Ministerien/Policy-Institutionen) sowie internationale Fellowships, um Forschung, Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit früh im Prozess zu verbinden.
Ansprechpersonen
- Dr. rer. nat. Kevin Tiede, wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt/Gesundheitskommunikation, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, kevin.tiede@uni-erfurt.de
- Jun.-Prof. Dr. Fabian Prochazka, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt, fabian.prochazka@uni-erfurt.de
- Sabine Altwein, Assistenz der Institutsleitung, Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt, sabine.altwein@uni-erfurt.de
Adresse
Universität Erfurt
Institute for Planetary Health Behaviour
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt