Arbeitsgruppe Junker: Quantitative Entwicklungsbiologie

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

Siebzehn Personen stehen in zwei versetzten Reihen vor einem Metallgeländer an einem Seeufer. Sie tragen Freizeitkleidung. Ein wolkenverhangener Himmel füllt den oberen Bildausschnitt, und das Wasser erstreckt sich hinter ihnen bis zu einem entfernten, von Bäumen gesäumten Ufer.
Foto: Junker Lab

Das Team des Junker Lab untersucht, wie Zellen sich zu Geweben und Organen organisieren und wie diese sich nach einer Verletzung regenerieren können. Mithilfe des Zebrafisches, einem sich schnell entwickelnden Fisch mit bemerkenswerter Regenerationsfähigkeit, gehen die Beteiligten grundlegenden Fragen der Entwicklungsbiologie und Regeneration nach. Die 22-köpfige Gruppe vereint acht Nationalitäten und verschiedene Karrierestufen. Durch laborübergreifende Initiativen und von Mitgliedern organisierte Aktivitäten entsteht ein Umfeld, in dem gute Wissenschaft und persönliche Entwicklung Hand in Hand gehen.

Stärken des Forschungsumfeldes

  • Strukturiertes Mentoring im Alltag
    Jede*r Doktorand*in wird nicht nur vom Laborleiter, sondern zusätzlich von einem Postdoc begleitet – das stärkt Betreuung, Eigenständigkeit und zugleich Führungserfahrung bei Postdocs.

  • Gute Einarbeitung und direkte Unterstützung
    Ein Labor-Wiki, Einführungsgespräche zu Workflows sowie jederzeit ansprechbare Teammitglieder erleichtern den Einstieg und die tägliche Zusammenarbeit.

  • Gezielter fachlicher Austausch innerhalb und außerhalb des Labors
    Themenspezifische Untergruppen, teils gemeinsam mit anderen Laboren, schaffen Räume für gemeinsame Problemlösung und Wissensaustausch über Karrierestufen hinweg.

  • Aktive Förderung von Sichtbarkeit und Karriereentwicklung
    Konferenzen, Sommerschulen und Workshops werden gezielt unterstützt, passende Möglichkeiten laborweit geteilt und Vorträge vorab gemeinsam eingeübt.

  • Starke institutionelle Einbettung
    Die Anbindung an Max-Delbrück-Centrum, Helmholtz-Gemeinschaft und den Humboldt-Campus eröffnet zusätzliche Karriere-, Vernetzungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Gemeinschaft und Mitverantwortung werden aktiv gelebt
    Wöchentliche Gruppensitzungen, jährliche Laborausflüge, strukturierte Feedbackgespräche und ein gemeinsamer Putz-Tag stärken Zusammenhalt und Verantwortungsgefühl; bottom-up-Initiativen wie ein institutsweiter Strickclub oder gemeinsame Lösungen für Lärm im Großraumbüro zeigen, dass alle das Umfeld aktiv mitgestalten.

Beispiele

  • Verantwortungsbewusstes und inklusives Handeln
    Das Team beschränkte sich nicht auf eine theoretische Kritik an möglichen Ausschlüssen durch Eintrittsgebühren für Formate der Wissenschaftskommunikation, sondern entwickelte aktiv eine konkrete Alternative. Mit der Organisation eines speziellen Schultags und der Einladung einer lokalen Schulklasse ins Labor zeigte das Team gesellschaftliche Verantwortung, Sensibilität für Chancengleichheit und die Bereitschaft, Wissenschaft niedrigschwellig zugänglich zu machen.

  • Gemeinsame, reflektierte Weiterentwicklung interner Strukturen
    Als sich das Labor vergrößerte und die Zusammensetzung der Mitglieder veränderte, erkannte das Team frühzeitig, dass bestehende Strukturen angepasst werden mussten. In einem gemeinsamen, iterativen Prozess wurden Einarbeitungsprozesse überarbeitet, Tandems zwischen Postdocs und Doktorand*innen eingerichtet, thematische und methodische Clubs gegründet sowie Ressourcen neu organisiert. Das zeigt eine kooperative, lernorientierte und gemeinschaftlich getragene Arbeitsweise.

Ansprechpersonen

Adresse

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Berlin-Mitte (BIMSB)
Hannoversche Str. 28
10115 Berlin