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Cha(lle)nging Perspectives "Streitkulturen mit Chantal Mouffe"

Veranstaltung

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24.03.21

19:00 — 20:30

Online

Veranstaltungszugang: öffentlich

Welche Rolle spielt Streit in der Politik? Nach welchen Regeln und mit welchem Ziel wird dort gestritten? Und wie steht es um den Streit in der Wissenschaft?

Über diese und weitere Fragen diskutieren die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Streitkulturen“ Eva Buddeberg (Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt), Lukas Haffert (Politikwissenschaft, Universität Zürich), Valeska Huber (Geschichte, Freie Universität Berlin) und Christoph Lundgreen (Alte Geschichte, Universität Bielefeld) in der Veranstaltungsreihe Challenging Perspectives mit Chantal Mouffe.

Chantal Mouffe ist Politikwissenschaftlerin und Professorin für politische Theorie an der University of Westminster in London. Sie ist Mitbegründerin der „Radikalen Demokratie“ und Vertreterin einer agonalen Demokratietheorie. Sie begreift Politik als einen Raum des Konflikts und beschäftigt sich in ihren Publikationen unter anderem mit dem spannungsreichen Verhältnis, das Demokratien kennzeichnet: Ideen individueller Freiheit und Menschenrechten einerseits und Gleichheit und Volkssouveränität andererseits. Im Suhrkamp Verlag erschienen zuletzt von Chantal Mouffe „Agonistik“ (2014) und „Für einen linken Populismus“ (2018).

Die AG „Streitkulturen“ der Jungen Akademie beschäftigt sich mit Diskursformen und Kulturen des Streits in Wissenschaft und Gesellschaft. Die Mitglieder versuchen den aktuellen Wandel der Debattenkultur zu verstehen, der das politische System erschüttert und auch die Wissenschaft erfasst.

Durch Abend führt Simon W. Fuchs (Islamwissenschaften, Universität Freiburg) und ebenfalls Mitglied der AG „Streitkulturen“. Eröffnet wird der Abend durch einen Impulsvortrag von Chantal Mouffe. Anschließend diskutieren die Mitglieder der Jungen Akademie die Themen des Abends mit ihrem Gast. Das Publikum ist eingeladen, sich mit eigenen Fragen an der Diskussion zu beteiligen.

Die Veranstaltung findet per Zoom auf Englisch statt.

Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte hier an.

Weitere Veranstaltungen

    • Symposium „Politik und Wissenstransfer“

      Am 31. Januar 2023 findet in Berlin die zweite Transferveranstaltung der Universitätsallianz (UA) 11+ in Kooperation mit dem Stifterverband statt. Die Veranstaltung wird von der Heinz Nixdorf Stiftung gefördert. Bei der Podiumsdiskussion „Zukunftsstrategien der Innovations- und Handelspolitik und deren
      Einfluss auf die Forschungs- und Förderlandschaft“ wird Michael Saliba die AG Transfer of Innovation in Academia (TROIA) vertreten.

      Themen:

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      31.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Europasaal der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
      Hiroshimastraße 12–16
      10785 Berlin
      Link

      13:15 — 18:15

    • Asymmetrie und Reziprozität in der Moralphilosophie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Emmanuel Levinas ist in der Philosophie bekannt dafür, dass er die Moral ausgehend von der Begegnung mit dem anderen Menschen als asymmetrisches Verhältnis beschreibt. In ihrem Vortrag wird Eva Buddeberg zeigen, warum Levinas die Grunderfahrung der Moral überhaupt als asymmetrisch kennzeichnet, bevor sie dann erläutern wird, warum die hier festgestellte Asymmetrie nicht der Forderung nach Gleichheit bzw. Reziprozität entgegensteht, sondern auf einer anderen Ebene zu verorten ist.

      Themen:

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      30.01.23
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      30.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

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      06.02.23
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      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30