Zu Gast im BMBF

Veranstaltung

eventBeginsOn
27.06.22

11:00 — 16:00

Livestream

Veranstaltungszugang: öffentlich

Unter dem Titel „Gute Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft- Auf dem Weg zu einer Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes“ veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 27. Juni 2022 eine Diskussionsrunde, um die Ergebnisse der Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes näher zu beleuchten und mit verschiedenen Wissenschaftsakteur*innen die Weiterentwicklung zu diskutieren. Doris Segets wird die Junge Akademie auf dem Panel „Gibt es einen Reformbedarf des WissZeitVG?“ vertreten.

Vielfältige Anforderungen, Interessen und Bedürfnisse stehen in einem Spannungsverhältnis: Wie können verlässlichere Perspektiven und mehr Planbarkeit der Karriere, insbesondere in der Postdoc-Phase, geschaffen werden? Wie steht es um alternative Karrierewege jenseits der Professur? Wie gewährleistet man nachrückenden Generationen die Chancen auf eine wissenschaftliche Qualifizierung? Wie können die besten Köpfe aus dem In- und Ausland für die Wissenschaft gewonnen und gehalten werden? Wie bleibt die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems und die Handlungsfähigkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten und kann gestärkt werden? Welchen Beitrag kann das Wissenschaftszeitvertragsgesetz als Befristungsrecht in der Wissenschaft leisten?

Die Veranstaltung wird per Livestream auf dieser Webseite übertragen. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich.

Programm

11:00 Uhr Begrüßung
Dr. Jan-Martin Wiarda, Bildungs- und Wissenschaftsjournalist

11:10-11:30 Uhr Eröffnung
Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung

11:30-11:50 Uhr Präsentation der Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetze
Dr. Jörn Sommer, InterVal GmbH und Dr. Georg Jongmanns, HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V., Evaluatoren des WissZeitVG

11:50-12:45 Uhr Diskussionspanel Arbeiten in der Wissenschaft - Balanceakt zwischen Flexibilität und Sicherheit

  • Dr. Sebastian Kubon, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Hamburg, Mitinitiator #IchBinHanna

  • Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprecherin Mitgliedergruppe Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz

  • PD Dr. Ariane Leendertz, Mitarbeiterin Historische Kommission München, davor Arbeitsgruppenleiterin Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln

  • Elisabeth Ewen, Direktorin „Personal und Unternehmenskultur“ und designierte Vorständin „Personal, Unternehmenskultur und Recht“ der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.

12:45-13:30 Uhr Mittagspause

13:30-14:30 Uhr Diskussionspanel Wie sehen die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft von morgen aus?

  • Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg

  • Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin sowie Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke Hamburg

  • Prof. Dr. Uwe Cantner, Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland, UniWiND

  • Dr. Mathias Kuhnt, Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft

14:30-15:30 Uhr Diskussionspanel Gibt es einen Reformbedarf des WissZeitVG?

  • Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bayern

  • Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz

  • Dr. Andreas Keller, Vizevorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

  • Prof. Dr. Doris Segets, Die Junge Akademie

15:30 Uhr Abschluss
Dr. Jan-Martin Wiarda, Bildungs- und Wissenschaftsjournalist

beteiligte Mitglieder

Weitere Veranstaltungen

    • Vernetzungstreffen bei der Jungen Akademie | Mainz

      Mitglieder aus fünf deutschen Akademien und Kollegs treffen sich, um sich über die eigene Akademie hinaus miteinander zu vernetzen und gemeinsam über das Wissenschaftssystem von morgen zu diskutieren.

      Themen:

      eventBeginsOn
      16.03.23
      eventEndsOn
      17.03.23

      Veranstaltungszugang: Intern

      Mainz

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

      eventBeginsOn
      06.02.23
      eventEndsOn
      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Künstler*innengespräch A/Symmetrie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Wie können künstlerische Werke neue Perspektiven auf A/Symmetrie denk- bzw. erlebbar machen? Im Künstler*innengespräch spricht Nausikaä El-Mecky mit den beiden Künstler*innen Rona Kobel und Florian Egermann über ihre Werke zu A/Symmetrie.

      Themen:

      eventBeginsOn
      13.02.23
      eventEndsOn
      13.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30