Workshop: Inszenierung von Normativität

Veranstaltung

eventBeginsOn
07.10.19
eventEndsOn
08.10.19

Frankfurt am Main

Veranstaltungszugang: Intern

Ausgangspunkt ist die Frage wie Normativität, verstanden als der Geltungsanspruch rechtlicher Regeln, in unterschiedlichen Zusammenhängen sinnfällig gemacht wird und wie ein Normverständnis mit der Norminszenierung in Beziehung steht.

Es soll in den interdisziplinären Impulsvorträgen ebenso um die Inszenierung von Normsetzung gehen wie auch um jene der Normdurchsetzung; als Formen bzw. Medien sind neben Texten, Bildern und Praxen auch Räume und Architekturen anzusprechen. Diskutiert werden sollen solcherart exemplarische Fälle der Wechselwirkung zwischen „Geltung“ und „Inszenierung“ aus unterschiedlichen Epochen, anhand derer sich dann theoretische Fragen vergleichend erörtern lassen und so eine Annäherung an eine wichtige Facette der Normativität erreicht wird.

Ausgerichtet wird der Workshop von Christoph Lundgreen. Zielgruppe sind die Mitglieder der Jungen Akademie.

Weitere Veranstaltungen

    • Symposium „Politik und Wissenstransfer“

      Am 31. Januar 2023 findet in Berlin die zweite Transferveranstaltung der Universitätsallianz (UA) 11+ in Kooperation mit dem Stifterverband statt. Die Veranstaltung wird von der Heinz Nixdorf Stiftung gefördert. Bei der Podiumsdiskussion „Zukunftsstrategien der Innovations- und Handelspolitik und deren
      Einfluss auf die Forschungs- und Förderlandschaft“ wird Michael Saliba die AG Transfer of Innovation in Academia (TROIA) vertreten.

      Themen:

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      31.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Europasaal der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
      Hiroshimastraße 12–16
      10785 Berlin
      Link

      13:15 — 18:15

    • Asymmetrie und Reziprozität in der Moralphilosophie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Emmanuel Levinas ist in der Philosophie bekannt dafür, dass er die Moral ausgehend von der Begegnung mit dem anderen Menschen als asymmetrisches Verhältnis beschreibt. In ihrem Vortrag wird Eva Buddeberg zeigen, warum Levinas die Grunderfahrung der Moral überhaupt als asymmetrisch kennzeichnet, bevor sie dann erläutern wird, warum die hier festgestellte Asymmetrie nicht der Forderung nach Gleichheit bzw. Reziprozität entgegensteht, sondern auf einer anderen Ebene zu verorten ist.

      Themen:

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      30.01.23
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      30.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

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      06.02.23
      eventEndsOn
      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30