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Installation „Ubiquity – Neue Perspektiven auf erlebte Traumata“

Veranstaltung

eventBeginsOn
30.10.19
eventEndsOn
03.11.19

Blaue Fabrik e.V., Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden

Veranstaltungszugang: öffentlich

Vom 30.10 bis 3.11.2019 kann in der Blauen Fabrik in Dresden eine Audio-Installation besichtigt werden, die von der Klangkünstlerin und Musikwissenschaftlerin Miriam Akkermann (TU Dresden) in Zusammenarbeit mit dem Programmierer und Komponisten Andre Bartetzki und der Psychologin Eva Alisic (University of Melbourne) erarbeitet wurde.

Ausgangspunkt dieser Installation ist eine Studie zur Traumaverarbeitung bei Kindern der Psychologin Eva Alisic. Das Basismaterial für die Installation bilden Audio-Files, die für die Untersuchung in den Familien aufgenommen wurden und die in kurzen Ausschnitten Auszüge aus dem Alltag der Kinder nach den erlebten Traumata wiedergeben. So sind beispielsweise Fernsehgeräusche ebenso vernehmbar wie Aufnahmen des Essens, Schlafens und von Gesprächen. Die künstlerische Zusammenstellung dieser Klänge bezieht sich dabei auf die in der Studie ermittelten durchschnittlichen Häufigkeit des Auftretens der verschiedenen Situationen. Auf diese Art und Weise sollen zum einen die wissenschaftlichen Erkenntnisse in neuer Form präsentiert werden, und zum anderen eine Klang-Installation geschaffen werden, die auch ohne Hintergrundwissen ein auditives Erlebnis schafft.

Die Installation ist in Kooperation mit dem Symposium „Ubiquity – Neue Perspektiven auf erlebte Traumata“ entstanden.

Vernissage: Mittwoch 20-23 Uhr
Öffnungszeiten Installation: Donnerstag bis Samstag 15-21 Uhr, Sonntag 10-15 Uhr

Anfang Dezember 2019 wird die Audio-Installation auch in Melbourne zu sehen sein.

Weitere Veranstaltungen

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

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      06.02.23
      eventEndsOn
      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Frühjahrsakademie Roggenburg

      Die Studienstiftung des Deutschen Volkes bietet jedes Jahr eine einwöchige Frühjahrsakademie im Kloster Roggenburg an, die sich an interessierte Stipendiat*innen richtet. Auch im Rahmen der nächsten Frühjahrsakademie übernehmen einige Mitglieder der Jungen Akademie die Leitung von Arbeitsgruppen.

      Themen:

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      26.03.23
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      01.04.23

      Veranstaltungszugang: Intern

      Kloster Roggenburg

    • Künstler*innengespräch A/Symmetrie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Wie können künstlerische Werke neue Perspektiven auf A/Symmetrie denk- bzw. erlebbar machen? Im Künstler*innengespräch spricht Nausikaä El-Mecky mit den beiden Künstler*innen Rona Kobel und Florian Egermann über ihre Werke zu A/Symmetrie.

      Themen:

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      13.02.23
      eventEndsOn
      13.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30