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Die Bundesprofessur: Eine personenbezogene, langfristige Förderung im deutschen Wissenschaftssystem

Statement

Jule Specht, Ulrike Endesfelder, Tobias J. Erb, Christian Hof, Wolfram Pernice u.a.
Berlin 07.08.16

Exzellente Wissenschaft braucht kluge Köpfe und langfristige Perspektiven. Aufgrund ihrer prekären Grundfinanzierung können Universitäten in beides nicht mehr adäquat investieren. Auch die Drittmittelförderung bietet hierfür bisher keine Lösung: Aktuelle Förderformate sind stark projektbezogen und haben zu vielen befristeten Stellen geführt. Es fehlt jedoch an personenbezogener, nachhaltiger und damit Perspektiven schaffender Förderung im deutschen Wissenschaftssystem. Mit der Aufhebung des Bund-Länder-Kooperationsverbots hat die Bundespolitik die Möglichkeit, neue, langfristige Konzepte zur individuellen Förderung exzellenter Personen einzuführen.

Wir schlagen die Einführung der Bundesprofessur vor. Die Bundesprofessur ist eine neue Stellenkategorie, die, aus Bundesmitteln finanziert, eine wichtige Lücke in der deutschen Wissenschaftsförderung schließt. Sie bietet herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine unbefristete Möglichkeit zur selbstständigen Forschung und Lehre an einer Universität ihrer Wahl. Damit knüpft die Bundesprofessur an bisherige Förderformate für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an und führt diese im Sinne der breit geforderten Nachhaltigkeit konsequent weiter.

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