Workshop "Stadt, Land, Frust"

Veranstaltung

eventBeginsOn
12.09.19
eventEndsOn
13.09.19

Schloss Etelsen bei Bremen

Veranstaltungszugang: Intern

Das Projekt will Mitglieder mit eingeladenen Gästen zusammenbringen, die sich aus unterschiedlichen Fachperspektiven (Ökonomie, Geschichte, Literaturwissenschaft, Jura) mit dem Gegensatz von Stadt und Land beschäftigen. Dieser Gegensatz ist momentan politisch besonders salient (Brexit als Revolte der Provinz gegen London, Debatte um "Heimatministerium" in Deutschland etc.), aber keineswegs neu. Aus historischer Sicht hat es immer wieder Phasen gegeben, in denen er besonders stark ausgeprägt war, aber auch Phasen, in denen er abgemildert war. Deshalb hat dieser Gegensatz auch immer wieder Künstler und Schriftsteller motiviert, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Beim Workshop sollen die Ursachen für diesen Gegensatz (ökonomisch und politisch) beleuchtet werden, aber auch seine Konsequenzen und seine Verarbeitung in Kunst und Literatur soll in den Blick genommen werden. Dazu sind Gäste eingeladen, die sich wissenschaftlich mit einem Aspekt dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Dem Thema entsprechend wird der Workshop an einem ländlichen Tagungsort stattfinden. Verantwortlich für den Workshop ist Lukas Haffert.

Weitere Veranstaltungen

    • Symposium „Politik und Wissenstransfer“

      Am 31. Januar 2023 findet in Berlin die zweite Transferveranstaltung der Universitätsallianz (UA) 11+ in Kooperation mit dem Stifterverband statt. Die Veranstaltung wird von der Heinz Nixdorf Stiftung gefördert. Bei der Podiumsdiskussion „Zukunftsstrategien der Innovations- und Handelspolitik und deren
      Einfluss auf die Forschungs- und Förderlandschaft“ wird Michael Saliba die AG Transfer of Innovation in Academia (TROIA) vertreten.

      Themen:

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      31.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Europasaal der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund
      Hiroshimastraße 12–16
      10785 Berlin
      Link

      13:15 — 18:15

    • Asymmetrie und Reziprozität in der Moralphilosophie

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Emmanuel Levinas ist in der Philosophie bekannt dafür, dass er die Moral ausgehend von der Begegnung mit dem anderen Menschen als asymmetrisches Verhältnis beschreibt. In ihrem Vortrag wird Eva Buddeberg zeigen, warum Levinas die Grunderfahrung der Moral überhaupt als asymmetrisch kennzeichnet, bevor sie dann erläutern wird, warum die hier festgestellte Asymmetrie nicht der Forderung nach Gleichheit bzw. Reziprozität entgegensteht, sondern auf einer anderen Ebene zu verorten ist.

      Themen:

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      30.01.23
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      30.01.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30

    • Zur A/Symmetrie pädagogischer Autorisierungen in Schule und Unterricht

      Kolloquium „A/Symmetrie — Interdisziplinäre Perspektiven“

      Zumeist gilt das Verhältnis von Erziehenden und Zu-Erziehenden aufgrund des Generationenverhältnisses als ein asymmetrisches. Diese anthropologisch bedingt verstandene Asymmetrie bildet einen zentralen legitimatorischen Ausgangspunkt zur Autorisierung pädagogischen Handelns in der Schule. Paradoxerweise wird die pädagogische Autorisierung zugleich als eine verstanden, die auf ihre eigene Abschaffung hin ausgerichtet ist. Thorsten Merls Vortrag beleuchtet entlang dieser erziehungswissenschaftlichen Perspektiven das Verhältnis von A/Symmetrie und pädagogischer Autorisierung im Kontext des Schulunterrichts.

      Themen:

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      06.02.23
      eventEndsOn
      06.02.23

      Veranstaltungszugang: öffentlich

      Online

      18:00 — 19:30