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Auswirkungen der bevorstehenden Landtagswahlen auf die Wissenschaftsfreiheit
Stellungnahme
Im Einklang mit den Einschätzungen einschlägiger Fachkolleg*innen und Vertreter*innen wissenschaftlicher Organisationen, darunter die Spitzen von Deutscher Forschungsgemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz und Wissenschaftsrat (Becker, Katja; Rosenthal, Walter; Wick, Wolfgang. 12.06.2026. „Zurück in die Vergangenheit wird im Misserfolg enden“. FAZ.) bringe ich als Sprecherin der Jungen Akademie meine Sorge angesichts der vorgelegten Wahlprogramme der AfD für die bevorstehenden Landtagswahlen, insbesondere in Sachsen-Anhalt, zum Ausdruck. Die darin vertretenen Positionen stellen die grundgesetzlich verbürgte Wissenschaftsfreiheit und damit einen Grundpfeiler der freiheitlich-demokratischen Ordnung zur Disposition. Sie widersprechen den Grundprinzipien freier Wissenschaft, wie sie die Junge Akademie in ihrer Stellungnahme zur Wissenschaftsfreiheit formuliert hat. Ich bekräftige den darin enthaltenen Aufruf zum Schutz von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Wissenschaftler*innen.
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